International Day of Radiology

Die Untersuchung des Herzens per Katheter zählt zu den häufigsten Diagnosemethoden in Deutschland. Sie macht sichtbar, ob das Herz eines Menschen ausreichend über die Herzkranzgefäße durchblutet ist.

Ungefähr zwei Drittel dieser minimalinvasiven Eingriffe dienen dazu, ernsthafte Herzerkrankungen auszuschließen. Finden Ärzte bei der Untersuchung jedoch gefährliche Engstellen (Stenosen), können sie an Ort und Stelle Stents einbringen, die die Arterien aufdehnen und einen ungehinderten Blutfluss ermöglichen.

Leiden Patienten unter unklaren Beschwerden, können Spezialisten mit Hilfe nicht-invasiver bildgebender Verfahren eine sichere Diagnose stellen. Eine MRT- oder CT-Aufnahme des Herzens, die so genannte Kardio-MRT oder Kardio-CT, können in bestimmten Fällen Eingriffe per Herzkatheter überflüssig machen.

Überflüssige Herzkatheter vermeiden: Kardio-MRT und Kardio-CT helfen

Konsensuspapier von Kardiologen und Radiologen zur Durchführung von MRT-Untersuchungen bei Patienten mit aktiven kardialen Implantaten

Was das Herz begehrt

Radiologische Einsatzfelder: Herz und Gefäße