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Preise und Stiftungen PDF Drucken E-Mail

Die Deutsche Röntgengesellschaft ist eine anerkannte gemeinnützige Gesellschaft. Für unsere Gesellschaft gelten somit die Regeln für steuerfreie Spenden. Wir möchten Sie deshalb herzlich einladen, die Arbeit der DRG durch Spenden und Zuwendungen zu unterstützen.
Stiftungen wie der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis, der Felix-Wachsmann-Preis und der Walter-Friedrich-Preis sind fest etablierte Stiftungen der deutschen Radiologie, die das Ansehen unseres Faches und unserer Gesellschaft nachhaltig fördern. Falls Sie sich als Spender oder Stifter engagieren möchten, nehmen Sie gern Kontakt mit dem Präsidenten oder dem Geschäftsführer der DRG auf.


Wilhelm Conrad Röntgen-Preis 2011

Zum Gedenken an W.C. Röntgen (1845 - 1923) und zur Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der Radiologie, schreibt die Deutsche Röntgengesellschaft diesen Preis aus, der vom Verein für die Durchführung des 4. Europäischen Röntgenkongresses 1979 in Hamburg geschaffen und der Deutschen Röntgengesellschaft für die jährliche Verleihung übereignet wurde. Der W.C. Röntgen-Preis wird während der Jahrestagung der Deutschen Röntgengesellschaft vergeben. Er wird verliehen für eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit, die in deutscher oder englischer Sprache abgefaßt ist und an der nicht mehr als drei Autoren beteiligt sind
Der oder die Autoren der für den W.C. Röntgen-Preis eingereichten Arbeiten sollten nicht älter als 40 Jahre sein und müssen Mitglieder der Deutschen Röntgengesellschaft oder einer anderen der Europäischen Gesellschaft für Radiologie angehörenden nationalen Gesellschaft für Radiologie sein.

Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit muß dem Fortschritt der Radiologie dienen. Eingeschlossen sind die Arbeitsgebiete Radiologische Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenphysik, -biologie und -technik. Voraussetzung zur Erlangung des Preises ist die Mitgliedschaft der Autoren bei einer nationalen Gesellschaft für Radiologie, die der Europäischen Gesellschaft für Radiologie angehört. Die Arbeit sollte noch nicht ausgezeichnet worden sein.

Der Preis ist mit € 10.000 dotiert

Die Arbeiten sind einschließlich einer ausführlichen Zusammenfassung, einem Lebenslauf mit beruflichem Werdegang, Lichtbild und Schriftenverzeichnis in doppelter Ausführung bis spätestens 30. Oktober 2010 einzureichen an:

Deutsche Röntgengesellschaft
Geschäftsstelle
Straße des 17. Juni 114

10623 Berlin

Die Verleihung des Preises findet während des 92. Deutschen Röntgenkongresses in Hamburg
(1. - 4. Juni 2011 statt.

 

Walter Friedrich-Preis 2010

In Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen und des die medizinische Radiologie prägenden Wirkens von Walter Friedrich schreibt die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. den Walter Friedrich-Preis aus. Das Stiftungsvermögen des Preises entstammt der Gesellschaft für Medizinische Radiologie der ehemaligen DDR und wurde 1990 der DRG übertragen.

W. Friedrich (1883-1968) fand 1912 zusammen mit M. von Laue und A. Knippig die Interferenzerscheinungen bei Röntgenstrahlen. Hierfür erhielt v. Laue 1914 den Nobelpreis, den er mit Friedrich und Knippig teilte. Friedrich arbeitete an physikalischen und biologischen Grundlagen der Strahlentherapie, der Dosimetrie sowie über die Wirkungsunterschiede der verschiedenen Spektralbereiche des UV-Lichts. Er war 1. Lehrstuhlinhaber für Medizinische Physik in Berlin. Als Naturwissenschaftler stets die Zusammenarbeit mit Klinik und Medizin suchend, übernahm er 1947 das ehemalige Medizinisch-Biologische Institut in Berlin-Buch, das der "Deutsche Akademie der Wissenschaften" in der damaligen sowjetischen Besatzungszone unterstand. Dort widmete er sich der interdisziplinären Aufgabe der Krebsforschung.

Der W. Friedrich-Preis berücksichtigt insbesondere die Gemeinsamkeit von Physik, Technik, Biologie und Medizinische Radiologie. Dementsprechend wird der Preis verliehen

  • für herausragende wissenschaftliche Arbeiten (incl. Habilarbeiten) auf dem Gesamtgebiet der Radiologie,
  • für beispielgebende Publikationen und Initiativen zur Verbesserung der Lehre auf allen
    (Teil-)Gebieten der Medizinischen Radiologie und
  • für vorbildliche praktische Ergebnisse in der Medizinischen Radiologie incl. technischer Entwicklungen.

Bewerben können sich Mitglieder der Deutschen Röntgengesellschaft, die bei Einreichung der Preisarbeiten das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es können sich Einzelpersonen und Arbeitsgruppen bewerben.

Der Preis ist mit € 2.500 dotiert

Die Arbeiten sind in zweifacher Ausfertigung einschließlich einer Zusammenfassung, eines Lebenslaufs mit beruflichem Werdegang, Schriftenverzeichnis sowie Lichtbild des Einreichenden bis spätestens 30. Oktober 2010 einzusenden an:

Deutsche Röntgengesellschaft
Geschäftsstelle
Straße des 17. Juni 114

10623 Berlin

Die Verleihung des Preises findet während des 91. Deutschen Röntgenkongresses in Berlin
(1.-4. Juni 2011) statt.

 

Werner-Porstmann-Preis

Die Deutsche Röntgengesellschaft - DRG und
die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimalinvasive Therapie - DeGIR
schreiben den

Werner Porstmann-Preis zur Förderung der Interventionellen Radiologie 2010
aus

Der Preis wird verliehen für die beste wissenschaftliche Arbeit zur interventionellen Radiologie, die in denJahren 2009 und 2010 veröffentlicht bzw. zur Veröffentlichung angenommen wurde.

Der Preis wird von der Fa. Boston Scientific Medizintechnik GmbH, Ratingen gespendet und ist dotiert mit

7.500 Euro

Bewerbungen müssen bis spätestens 15. Oktober 2010 an die Geschäftsstelle der Deutschen Röntgengesellschaft z.Hd. Frau Sabine Schlender (Straße des 17. Juni 114, 10623 Berlin, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )  per Post oder per Mail eingesandt werden.

Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die die folgenden Voraussetzungen erfüllen.
+  Der einreichende Autor darf zur Zeit der Einreichung nicht älter als 35 Jahre sein.
+  Der einreichende Autor ist Mitglied der DRG und der DeGIR
+  Der einreichende Autor muss den Hauptteil der zugrundeliegenden Studien hauptsächlich selbständig durchgeführt haben.
+  Bei Veröffentlichungen mit mehreren Autoren ist der Bewerbung eine Bestätigung des Vorgesetzten beizufügen, in der bestätigt wird, dass der einreichende Autor den entscheidenden Anteil an der Veröffentlichung trägt.

Der Bewerbung sind neben einer Kopie (PdF-Datei) der Veröffentlichung beizufügen
+  ein kurzer Lebenslauf und
+  eine Liste der Veröffentlichungen der letzten zwei Jahre, an denen der einreichende Autor als Erst- oder Letztautor beteiligt war.

Es darf nur eine Publikation eingereicht werden!

Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft eine unabhängige Jury.

Der Preis wird auf dem IROS 2011 in Salzburg durch den Vorsitzenden der DeGIR überreicht.

Reisestipendium der Deutschen Röntgengesellschaft
zur Vorstellung eigener wissenschaftlicher Ergebnisse auf
europäischen Radiologiekongressen (Subspecialty-Congresses) in Deutschland

Die Deutsche Röntgengesellschaft schreibt für Autoren von Vorträgen und Abstracts, die für europäische Radiologiekongresse (European Subspecialty Congresses) in Deutschland angenommen wurden, je 10 Reisestipendien zu 500 EUR aus. Für die Vergabe des Stipendiums gelten folgende Voraussetzungen:


+ Der Antragsteller ist Mitglied der Deutschen Röntgengesellschaft und zum Zeitpunkt des Kongresses nicht älter als 35 Jahre.
+ Der Antragsteller ist Erstautor eines Beitrags (Vortrag oder Poster), der in das wissenschaftliche Programm des Kongresses aufgenommen wurde.
+ Der Kongress findet in Deutschland unter der Leitung eines Mitglieds der Deutschen Röntgengesellschaft statt.
+ Der Antragsteller muss spätestens 6 Wochen vor Kongressbeginn seinen >>Antrag mit einem kurzen Lebenslauf bei der Deutschen Röntgengesellschaft eingereicht haben.
+ Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine unabhängige Jury.

Im Jahr 2010 stehen für den ESGAR-Kongress vom 2.-5. Juni 2010 in Dresden 10 Reisestipendien zur Verfügung.
Im Jahr 2011 stehen für den ESTI-Kongress in Heidelberg und für den CIRSE-Kongress München je 10 Stipendien zur Verfügung.

Über die Aufnahme eines europäischen Radiologenkongresses in das Stipendienprogramm entscheidet der Vorstand der Deutschen Röntgengesellschaft.


Rajewsky-Stiftung

Die Rajewsky-Stiftung gewährt eine begrenzte Anzahl von Reisekostenzuschüssen zum Besuch der internationalen Kongresse für Radiologie. Die Zuschüsse werden aus den Zinserträgen der Stiftung gewährt.

Das Kuratorium wählt bevorzugt junge, wissenschaftlich engagierte, deutsche Radiologen, die nicht älter als 40 Jahre und Mitglieder der DRG sind, aus. Antragsteller sollten auf diesen Kongressen auch wissenschaftliche Vorträge halten.

Anträge an die Rajewsky-Stiftung müssen spätestens 10 Wochen vor dem geplanten Kongressbesuch an die Geschäftsstelle der DRG gerichtet werden. Der Antrag muss Ort, Zeit und Thema des Kongresses und die Bestätigung der Annahme eines Vortrages/Posters enthalten.

 


Aktualisiert am Donnerstag, 06. Mai 2010 um 18:13