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| Albers-Schönberg, Heinrich Ernst |
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Pionier der Röntgenologie Nach dem Studium der Medizin in Tübingen und Leipzig war Albers-Schönberg in verschiedenen Kliniken tätig, bevor er sich im Jahr der Entdeckung der Röntgenstrahlen (1895) in Hamburg als praktischer Arzt niederließ. Neben dieser Tätigkeit war er gleichzeitig Privatassistent im Krankenhaus Eppendorf. Die neue Wissenschaft "Röntgenologie" fesselte Albers-Schönberg so sehr, daß er 1897 mit C. Deycke ein Institut für die Anwendung der Röntgenstrahlen zu medizinischen Zwecken gründete. 1905 wurde er Assistenzarzt, 1914 leitender Oberarzt für Röntgenologie am St. Georg-Krankenhaus, und 1919 wurde er erster Ordinarius für Röntgenologie in Hamburg. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten aus der Röntgentechnik, Röntgendiagnostik, Strahlenbiologie, dem Strahlenschutz und der Strahlentherapie waren wegweisend für die Entwicklung der Radiologie. Seine schon bald nach der Anwendung der Röntgenstrahlen aufgetretenen Schäden führten zu einem Martyrium mit erheblicher Beeinträchtigung seines Lebens. Die großen Leistungen Albers-Schönbergs, vor allem auch auf dem Gebiet des Strahlenschutzes und der technischen Entwicklungen, wurden ergänzt durch ein ungewöhnliches Engagement für die von ihm zusammen mit Deycke schon 1897 herausgegebenen Zeitschrift "Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen" und durch die Gründung der Deutschen Röntgengesellschaft 1905. Die Deutsche Röntgengesellschaft ehrt diese große Persönlichkeit mit der von ihr gestifteten Albers-Schönberg-Medaille, die an verdienstvolle Radiologen verliehen wird. P. Gerhardt
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| Aktualisiert am Montag, 28. Juli 2008 um 10:49 |